H A N N E' S     R E I S E T A G E B U C H


* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



Von Miami nach Peru zum Macchu Picchu und zum Titicacasee

* Letztes Feedback


Danke für Euren Besuch und Euren Kommentar






Nachgekleckert....

Wir fuhren in Puno los und nach der zweiten Steigung gab unser Bus  seinen Geist auf. Also alle Mann raus auf die staubige Straße, alle Koffer daneben und auf Ersatz hoffen. Wir waren etwas früher losgefahren, weil wir von ziemlichem Chaos auf Limas Flughafen erfuhren. Unser Regisseur war schon einen Tag vorher losgefahren, konnte aber wegen eines Gewitters über Lima nicht pünktlich landen und hat seinen Anschlußflug nicht bekommen. Auch unsere Maskenbildnerin, die einen Tag früher abgereist war, blieb in Madrid hängen, weil die Maschinen alle überbucht waren. Wir wussten also: Früher Vogel fängt den Wurm. Aber nun standen wir erstmal an der Straße. Zum Glück kam tatsächlich ziemlich schnell Ersatz. Zwei kleine Busse -einer fürs Gepäck, einer für die Menschen- kamen und wir erreichten einigermaßen pünktlich den Flughafen in Juliaca. Bis Arriquipe und Lima war es kein Problem mit dem Flug. Es ging erst in Lima los: Die Maschinen waren überbucht und zwei Kollegen mussten tatsächlich zurückbleiben, obwohl sie sowohl ein Ticket als auch eine feste Platzbuchung hatten. Das hieß für sie: Eine Nacht in Lima ins Hotel. Wir anderen flogen die Nacht über nach Madrid. In Madrid wieder Chaos. Ich hatte nur ganz wenig Zeit zum Umsteigen. Bis ich durch Pass- und Zollkontrolle war, hatten sie fast schon mein Gate für den Weiterflug geschlossen. Ich kam ziemlich spät auf die Maschine und mein festgebuchter Gangplatz war perdu! Ich saß also eingeklemmt zwischen zwei Spanierinnen auf einem Mittenplatz und wußte nicht wohin mit meinen Beinen... Die Maschine war mit einer Stunde Verspätung in Madrid abgeflogen und zu essen gab es auch nichts mehr. Als ich schließlich um 20h im Airportexpress nach Baden-Baden saß, war es in meinem Körper 14h und ich schielte vor Müdigkeit. Schließlich kam aber auch ich zu Hause an. Seit zwei Tagen versuche ich nun die Zeitverschiebung in meinem Körper an meinen Baden-Badener Wecker anzupassen... mit mäßigem Erfolg und viel schlechter Laune... Aber: hier scheint die Sonne, der Garten blüht und ich habe eine echt tolle Reise hinter mit!

21.4.09 13:10
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung