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Von Miami nach Peru zum Macchu Picchu und zum Titicacasee

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wieder auf Reisen...

Der letzte Tag in Cusco war sehr schlimm für mich: Ich hatte den ganzen Tag nur noch Schnappatmung und die Sauerstoffflasche half nur kurzfristig. Dazu die ganze Aufregung wegen des Streiks und die Packerei ist auch kein Zuckerschlecken. Außer dem Bürokram hatte ich ja auch schon ne Menge Mitbringsel gekauft und alles musste wieder in die beiden Koffer und die beiden Handgepäckstücke verstaut werden.

Nachdem ich abends im Bett lag, hatte ich so schlimmes Herzrasen, dass ich Angst bekam, ich würde im Schlaf sterben. Die Höhekrankheit hatte mich voll erwischt. Irgendwann schlief ich dann doch ein und als ich um 7h wieder aufwachte, ging es mir besser. Der Flug nach Juliaca war ziemlich turbulent wegen der schwierigen Thermik. Mein Magen rebellierte ein bisschen und der kleine peruanische Junge auf dem Platz neben mir, der unbegleitet zum ersten Mal flog, fing an zu zittern und seine Hände in den Sessel zu krampfen. Wir hatten vorm Start ein bisschen geredet. Er hatte mir erzählt, dass er in der Schule Deutsch lernt. Ich legte meine Hand auf seinen Arm, erzählte ihm, dass ich schon oft geflogen bin und noch nie ist mir was passiert und er brauche keine Angst zu haben. Das Flugzeug kam den 4.000ern manchmal bedrohlich nahe, zog dann wieder hoch bis über die Wolken und ich bekam Angst, dass der Kleine gleich kollabiert. Doch plötzlich sanken wir und landeten vergleichsweise sanft. Ich erntete einen Augenaufschlag aus großen braunen Kinderaugen und ein deutsches "Danke".

15.4.09 01:41
 


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