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Von Miami nach Peru zum Macchu Picchu und zum Titicacasee

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Business as usual in Cusco

Nach dem großartigen Ausflug habe ich wieder normale Bürotage. Dass man morgens mit Herzrasen aufwacht, daran kann man sich nicht gewöhnen. Zum Glück bin ich bisher von weiteren Krankheiten verschont geblieben. Eine Kollegin hat es so schlimm erwischt, dass sie auf der Trage vom Machu Picchu geholt werden musste, eine andere hat die letzte Nacht im Krankenhaus am Tropf verbracht. Heute, Karfreitag haben wir Rolf Becker verabschiedet, der abgedreht ist und nach Hause fliegt.

Morgen habe ich meinen ersten von zwei Drehtagen. Wir drehen auf 4.000m Höhe – ich bin mal gespannt, wie ich das, zusätzlich zur Aufregung über den Auftritt, verkrafte. Maske um 5:30h – meine Zeit und dann mit dem Bus nach Cincero. Text hab ich natürlich schon gelernt und heute abend werde ich auf den Pisco Sauer in der Bar verzichten. Morgen gibt's dann auch wieder ein paar neue Fotos...

Julia und ich beim Pisco Sauer


10.4.09 20:17


heute ein ruhiger Tag in Cusco

Das Team ist heute nach um 1h vom Machu Picchu-Dreh zurück gekommen und schläft noch. So hab ich den wunderschönen Frühstücksraum fast für mich alleine.

wenn das El Commandante wüßte...

Hab ich mir hier MACHEN LASSEN! Die Füße wurden abgemalt, ich konnte mir das Leder, die Farbe und das Muster der Bänder aussuchen. Nach 2 Tagen waren sie fertig: 120 Sol = 31 Euro!

Heute morgen, happy in meinem Büro.

 

 

8.4.09 17:07


Die Prozession in Cusco bei Nacht

Der Gekreuzigte wird in die Kathedrale getragen

Gefühlte eine Million Menschen in Cusco

Als der Gekreuzigte dann endlich in der riesigen Kathedrale war, brachen alle in ein kollektives Weinen aus.

 

 

 

7.4.09 20:35


Jesus nicht über Rio sondern über Cusco

 

7.4.09 02:10


Palmmontag in Cusco

Eigentlich wollten wir in der Mittagspause nur schnell ein paar Ostergeschenke für's Team kaufen, da gerieten wir in eine Prozession:

Der lebensgroße Christus -leider nur von hinten

Die Menschen haben ihre Balkone geschmückt

 

Die Nachhut...

Unseren Markt haben wir dann doch noch erreicht...

...und Christian hat sich dieses Pelztierchen gekauft!

 unser Heimweg

 die Gasse zum Hotel, unten mit Steinen aus der Inkazeit, nicht gemauert sondern nur aufeinandergeschichtet.

 

7.4.09 01:43


6.4.09 19:16


Im Hiram Bingham zum Machu Picchu

Der Amerikaner Hiram Bingham hat 1911 den heiligen Berg der Inkas, den Machu Picchu entdeckt. Nach ihm ist der legendäre Zug aus den 20er Jahren, der die Besucher durch die Andenschluchten zum Berg bringt, benannt. Auf den Abenteuern und Entdeckungen von Hiram Bingham basieren auch die Indiana Jones Filme. Der berühmte Zug wurde restauriert, und wird heute von der Orient Express Kette betrieben. Außen leuchtet er wunderschön blau und innen ist die Original Jungendstil Ausstattung erhalten. Natürlich wird man gebührend mit Champagner begrüßt, und während der dreistündigen Fahrt durch die Anden wird ein Dreigänge Menü serviert und man kann im Panoramawaggon wahlweise das Tanzbein schwingen – eine Peruanische Band ist an Bord – oder die grandiose Aussicht bei ein, zwei weiteren Gläschen Champagner genießen. Auch die wunderschöne Reisetasche mit dem eingestickten Wappen von „Hiram Bingham“ ist im Reisepreis von 300 US Dollar (einfache Fahrt) enthalten.

Ich starte meine Reise morgens um 7h am Hotel. Die Jungs von der Technik sind schon zwei Stunden vorher abgeholt worden und auch die Schauspieler sind schon in Kostüm und Maske, als ich verschlafen auf den Bus warte, der uns zum Zug bringt.

Nach 3 Stunden Fahrt erreichten wir Aguas Callientes am Fuß des heiligen Bergs. Von dort ging es noch mal 20 Minuten mit dem Bus hoch zum Eingang der Inkastadt. Hart Gesottene laufen den Inka Trail vom 110 km entfernten Basiscamp in 4 Tagen hoch. Aber wir sind ja nicht zum Vergnügen hier.

Die Rumkletterei zwischen den Ruinen mit dem Ausblick auf die Anden ist atemberaubend. Sehr schmale und sehr hohe, ausgetretene Steinstufen müssen erklommen werden. Mein Fuß hat alles mitgemacht. Ich war allerdings entsprechend vorsichtig. Irgendwann fingen die degenerierten Oberschenkelmuskeln ob solch ungewohnter Anstrengung an zu zittern. Den Besuch will ich gar nicht weiter beschreiben, da sollen die Fotos für sich sprechen.

Ein großer Teil des Teams blieb in Aguas Callientes, weil sie morgen auf dem Machu Pichu drehen, die anderen fünf fuhren im Backpacker-Train zurück. Ein Zug übervoll mit Rucksacktouristen, kein Vergleich natürlich zum Hiram Bingham aber auch kein Vergleich des Reisepreises: Backpacker-Ticket 41 USD.

Als wir um 21h endlich wieder im Hotel waren, habe ich noch ne heiße Dusche genommen, meine tägliche Dosis Sauerstoff inhaliert –zum Glück haben das tagelange Nasenbluten und die Durchblutungsstörungen in Händen und Füßen nachgelassen – und bin wie ein Stein ins Hotelbett gefallen.

 

6.4.09 17:28


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